Hybridtechnologie-Pressensysteme: Flexibilität und Effizienz

Flexibilität durch Kombination – Umformen und Hinterspritzen in einem Schritt

Hybridstrukturen kombinieren die Vorteile von unterschiedlichen Materialien, sparen Gewicht und ermöglichen kürzeste Zykluszeiten. Dabei werden Organosheets, aber auch Tapes vollautomatisiert in unseren Anlagen verarbeitet. Ein Transfer- und Handlingsystem ermöglicht einen vollautomatisierten, verketteten Prozess, welcher bei der Bereitstellung des Halbzeugs startet und in weiterer Folge folgende Schritte ausführt: Ausrichten, Zuführen, Erwärmen im Infrarotofen, Transfer zum Werkzeug, Formgeben, Hinterspritzen von Rippenstrukturen, Einlegern und Verstärkungen, Entformen sowie Entnehmen und Ausschleusen.

Ein Werkzeugwechselsystem ergänzt die Anlagenautomatisierung und trägt auch wesentlich zur Steigerung der Effizienz bei.

Die zentrale Steuerung der Anlage, sowie die ganzheitliche Prozessdatenerfassung erfüllt alle Aspekte der Digitalisierung in Bezug auf Qualitätssicherung, Produktionsüberwachung, Wartung, Industrie 4.0 und IoT.

Automatisierung

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Composite-Pressen

Compositepressen

Holzbearbeitung

holzbearbeitung

Metallbearbeitung

langzauner-metallbearbeitung

Die wesentlichen Vorteile liegen auf der Hand:

  • Signifikante Gewichtseinsparung
  • Integration von Funktionen in das Produkt
  • Kurze Zykluszeiten
  • Werkzeugwechselzeiten von unter 10 Minuten

Kontaktieren Sie uns:

Kontakt Verkauf

martin.schachl@langzauner.at

Tel.: +43(0)7765/231

FAQ:

Organosheets sind flache Platten aus faserverstärktem Thermoplast – zum Beispiel Glas- oder Carbonfasern in einer Kunststoffmatrix. Tapes sind schmale, meist einbahnige Streifen aus demselben Material, oft mit gezielter Faserrichtung. Beide dienen als leichte, stabile „Halbzeuge“, die später erwärmt, umgeformt und zum fertigen Bauteil weiterverarbeitet werden.

Ein Transfer- und Handlingsystem übernimmt das Halbzeug, richtet es aus, führt es zu, erwärmt es im Infrarotofen und bringt es zum Werkzeug. Dort wird es umgeformt, mit Rippen, Einlegern oder Verstärkungen hinterspritzt, anschließend entformt, entnommen und ausgeschleust – vollautomatisiert in einer verketteten Linie.

Ja! Vom Bereitstellen des Halbzeugs über Ausrichten, Erwärmen, Umformen und Hinterspritzen bis zum Entformen und Ausschleusen kann alles automatisiert werden. Transferachsen, Roboter und Werkzeugwechselsysteme sorgen dafür, dass der Prozess stabil, schnell und bedienerfreundlich läuft.

Die Anlage besitzt eine zentrale Steuerung und eine durchgängige Prozessdatenerfassung. Damit lassen sich Qualitätssicherung, Produktionsüberwachung, Wartung, Industrie-4.0-Anbindung und IoT-Funktionen umsetzen – inklusive Auswertung und Archivierung von Prozessdaten.

Ein automatisiertes Werkzeugwechselsystem verkürzt Umrüstzeiten auf unter zehn Minuten. Das erleichtert Produktwechsel, erhöht die Verfügbarkeit der Anlage und macht es möglich, auch unterschiedliche Bauteile wirtschaftlich auf derselben Linie zu fertigen.