Temperierung von Heizplatten und Werkzeugen

Langzauner bietet neben dem hydraulischen Druck natürlich auch die perfekt abgestimmte Temperatur für Ihren Prozess (bei Heizplatten und Werkzeugen). In erster Linie legen wir das Augenmerk auf die Wirtschaftlichkeit des Systems. Gerade bei variothermen Prozessen schlägt die Energieeffizienz bei jedem Heiz- und Kühlzyklus zu buche. Wir passen uns den vorhandenen Medien bzw. Ressourcen an oder empfehlen auch alternative Heizsysteme, sowie zeigen prozessoptimierte Einsparungspotentiale auf.

Automatisierung

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Composite-Pressen

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Holzbearbeitung

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Metallbearbeitung

langzauner-metallbearbeitung

Unsere Leistungen umfassen:

  • Elektrische Heizsysteme bis 500 °C mit aktiver Kühlung
  • Elektrische Medienheizungssysteme bis 400 °C
  • Gasbefeuerte Medienheizsysteme bis 400 °C
  • Geschlossene Kühlsysteme auch wasserfrei
  • Sekundärregelkreise
  • Energieoptimierungslösungen

FAQ:

Gemeint ist die gezielte Erwärmung und oft auch Kühlung von Heizplatten und Werkzeugen einer Presse. Neben dem hydraulischen Druck bekommt der Prozess damit genau die Temperatur, die er braucht – etwa beim Aushärten von Harzen, beim Umformen von Thermoplasten oder beim Verkleben von Sandwich-Aufbauten.

Stimmen Temperaturverlauf und Kühlung nicht, leidet die Bauteilqualität: Harze härten ungleichmäßig aus, Kunststoffe verformen sich schlechter und Zykluszeiten werden länger. Eine passende Temperierung sorgt für stabile Prozesse, reproduzierbare Ergebnisse und hilft gerade bei variothermen Prozessen, Energie zu sparen.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo Werkzeuge und Platten aufgeheizt und wieder runtergekühlt werden müssen – zum Beispiel in Composite-Pressen, Thermoplast- und Thermoformprozessen, bei Sandwich-/Honeycomb-Bauteilen oder in Holz- und Metallpressen. Kurz: überall, wo Temperatur ein zentraler Stellhebel im Prozess ist.

Angeboten werden elektrische Heizsysteme direkt an Heizplatten und Werkzeugen bis 500 °C – auf Wunsch mit aktiver Kühlung. Zusätzlich gibt es elektrische Medienheizsysteme, die Wärmeträger wie Wasser oder Thermoöl bis etwa 400 °C aufheizen und im Kreislauf durch das Werkzeug führen.

Geschlossene Kühlsysteme bilden einen eigenen Kreislauf, in dem das Kühlmedium dauerhaft zirkuliert – bei Bedarf auch komplett wasserfrei. Sie sind besonders sinnvoll, wenn Prozesssicherheit, definierte Wasserqualität oder eine von der restlichen Infrastruktur unabhängige Kühlung benötigt werden.

Sekundärregelkreise sind zusätzliche, fein regelbare Kreisläufe, mit denen einzelne Zonen oder Werkzeuge separat temperiert werden können. So lassen sich zum Beispiel unterschiedliche Werkzeugbereiche oder mehrere Pressen an ein zentrales Heiz-/Kühlsystem anschließen und dennoch individuell regeln.