Öffnungsstationen – Ergonomie und Effizienz in der Produktion

Es kann in keiner Produktionslinie gänzlich auf menschliches Eingreifen verzichtet werden. Etwa ein komplexes Belegeverfahren, ein kontinuierlicher Reinigungszyklus oder stichprobenartige Qualitätssicherung bei Werkzeugen, erfordern menschliches Eingreifen in den Prozess. Dazu bietet Langzauner vielfältige Möglichkeiten, um den Produktionsfluss nicht zu stören. Ein weiteres Augenmerk legen wir auf ergonomische Anforderungen, wie etwa Öffnungsstationen. Diese haben wir in allen möglichen Variationen umgesetzt, inklusive Schwenk-Hub Einheiten. Durch das „Öffnen“ eines Werkzeugs werden beide Werkzeuginnenflächen dem Arbeiter zugänglich, um Reinigungs-, Inspektions- oder Belegearbeiten ergonomisch durchzuführen. Ausführungen gibt es von „pressenintegriert“ bis hin zu separaten, externen Öffnungsstationen.

Automatisierung

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Composite-Pressen

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Holzbearbeitung

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Metallbearbeitung

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FAQ:

Öffnungsstationen sind spezialisierte Einheiten, in denen Formen- oder Presswerkzeuge geöffnet und zugänglich gemacht werden. Durch das definierte „Öffnen“ des Werkzeugs stehen beide Werkzeuginnenflächen für Reinigungs-, Inspektions- oder Belegearbeiten zur Verfügung. Ziel ist es, manuelle Eingriffe zu ermöglichen, ohne den Produktionsfluss zu stören. Öffnungsstationen schaffen damit eine ergonomische, sichere Schnittstelle zwischen Mensch und automatisierter Fertigung – besonders in Composite- und Pressenprozessen, in denen Werkzeuge häufig gewartet oder neu belegt werden.

Öffnungsstationen übernehmen alle manuellen Tätigkeiten, die an geöffneten Werkzeugen stattfinden müssen: Reinigen, Sichtkontrollen, komplexe Layup- oder Belegeprozesse sowie stichprobenartige Qualitätssicherung. Währenddessen läuft die restliche Produktion mit minimalen Unterbrechungen weiter, da Werkzeuge gezielt aus dem Hauptprozess ausgeschleust werden. So lassen sich Wartungs- und Prüfschritte in klar definierte, ergonomische Arbeitsbereiche verlagern. Das erhöht Prozessstabilität, reduziert ungeplante Stillstände und unterstützt eine saubere, reproduzierbare Fertigungsumgebung.

Öffnungsstationen sind darauf ausgelegt, Bedienpersonal ergonomische Arbeitsbedingungen zu bieten. Beide Werkzeuginnenflächen werden so zugänglich gemacht, dass Reinigungs- und Belegearbeiten in optimaler Körperhaltung stattfinden. Schwere Werkzeughälften werden mechanisch gehalten, Schwenk- und Hubbewegungen erfolgen kontrolliert über die Station. Dadurch sinkt die Belastung durch schweres Heben oder unnatürliche Arbeitspositionen, und gleichzeitig verringert sich das Risiko von Quetschungen und Unfällen im direkten Pressenbereich. Ergonomie und Sicherheit werden so in einem abgestimmten Gesamtsystem vereint.

Beim „Öffnen eines Werkzeugs“ werden die Werkzeughälften kontrolliert voneinander getrennt und so positioniert, dass beide Innenseiten frei zugänglich sind. Öffnungsstationen übernehmen dabei das sichere Tragen, Führen und gegebenenfalls Schwenken oder Anheben der Werkzeughälften. So können Reinigungs-, Inspektions- oder Layup-Arbeiten durchgeführt werden, ohne dass das Werkzeug instabil steht oder aufwendige provisorische Hilfskonstruktionen nötig sind. Das sorgt für reproduzierbare, sichere Abläufe bei jeder Werkzeugbearbeitung, unabhängig vom Bedienpersonal.

Schwenk-Hub-Einheiten erweitern Öffnungsstationen um zusätzliche Freiheitsgrade. Werkzeuge werden nicht nur geöffnet, sondern können geschwenkt und in der Höhe verstellt werden. Dadurch lassen sich kritische Stellen an den Werkzeuginnenflächen ergonomisch erreichen, etwa für präzise Layup-Arbeiten oder Detailreinigungen. Gleichzeitig bleibt das Werkzeug in jeder Position sicher geführt. Diese Kombination aus Öffnen, Schwenken und Heben ermöglicht es, auch bei großen oder komplexen Werkzeugen eine konstante Qualität manueller Arbeitsschritte zu gewährleisten.

Durch klar strukturierte Arbeitsplätze an geöffneten Werkzeugen lassen sich Reinigungs- und Belegeprozesse standardisieren. Werkzeuge können in definierten Intervallen geprüft, gereinigt und vorbereitet werden, bevor sie wieder in den automatisierten Prozess zurückkehren. Dadurch sinkt das Risiko von Verunreinigungen, Belagfehlern oder unentdeckten Werkzeugschäden. Stichprobenartige Qualitätskontrollen werden einfacher integrierbar, weil Öffnungsstationen feste Punkte im Prozessablauf bilden. So tragen sie wesentlich zu höherer Prozessstabilität und reproduzierbarer Produktqualität bei.

Öffnungsstationen lassen sich sowohl bei neuen Anlagen als auch im Rahmen von Modernisierungen realisieren. Bestehende Produktionslayouts werden analysiert, um geeignete Positionen für das Ausschleusen und Bearbeiten von Werkzeugen zu definieren. Je nach Platzangebot und Sicherheitsanforderungen kommen kompakte, pressennahe Lösungen oder eigenständige Stationen in Frage. Durch die modulare Auslegung kann eine Öffnungsstation später erweitert oder mit weiteren Funktionen – etwa zusätzlichen Reinigungs- oder Belegeeinheiten – kombiniert werden, wenn die Produktion wächst oder sich verändert.