Temperierung von Materialien

Im Wesentlichen unterscheidet Langzauner bei der Materialtemperierung zwischen Kontaktheizung und kontaktloser Temperierung. Der Vorteil bei einer Kontaktheizung ist auf jeden Fall die Vorkonsolidierung, die bei vielen Prozessen gefordert ist. Bei der kontaktlosen Heizung ist der Energieaufwand um ein Vielfaches geringer.

Die Herausforderung bei beiden Prozessen liegt beim Materialhandling.

Automatisierung

automatisierung

Composite-Pressen

Compositepressen

Holzbearbeitung

holzbearbeitung

Metallbearbeitung

langzauner-metallbearbeitung

Kontaktieren Sie uns:

Kontakt Verkauf

alexander.wiesner@langzauner.at

Tel.: +43(0)7765/231

FAQ

Beides. Die Technik ist wichtig für High-End-Anwendungen wie Luftfahrt oder Automotive, hilft aber genauso bei „normalen“ Industrieprozessen: immer dann, wenn Material vor dem Pressen, Formen oder Verkleben zuverlässig eine bestimmte Temperatur erreichen soll.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo Halbzeuge, Bleche oder Platten vor dem Formen oder Pressen aufgeheizt werden müssen – etwa in Composite-Prozessen, Thermoplast-Anwendungen oder bei Metall- und Holzpressen. Viele Branchen profitieren von stabileren Prozessen durch gut temperiertes Material.

Ja! Bei der Kontaktheizung muss meist mehr Masse aufgeheizt werden (Platten, Tische, Auflagen). Die kontaktlose Temperierung benötigt im Vergleich oft deutlich weniger Energie, weil die Wärme direkter ins Material eingebracht wird – ein Pluspunkt bei energieintensiven Prozessen.

Stimmt die Temperatur nicht, fließt das Material schlecht, es bilden sich Fehlstellen oder die Oberfläche leidet. Eine passende Temperierung sorgt dafür, dass Bauteile gleichmäßig durchwärmt sind, sich gut verarbeiten lassen und am Ende eine reproduzierbare Qualität erreichen.

Hier wird das Material ohne direkten Berührungskontakt erhitzt, zum Beispiel durch Infrarot-Strahler oder Heißluft. Die Wärme „kommt aus der Entfernung“ zum Bauteil. Das ist schonend fürs Handling und lässt sich gut in automatisierte Linien integrieren, etwa mit Materialtransferachsen.