Temperierung von Materialien

Im Wesentlichen unterscheidet Langzauner bei der Materialtemperierung zwischen Kontaktheizung und kontaktloser Temperierung. Der Vorteil bei einer Kontaktheizung ist auf jeden Fall die Vorkonsolidierung, die bei vielen Prozessen gefordert ist. Bei der kontaktlosen Heizung ist der Energieaufwand um ein Vielfaches geringer.

Die Herausforderung bei beiden Prozessen liegt beim Materialhandling.

Automatisierung

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Composite-Pressen

Compositepressen

Holzbearbeitung

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Metallbearbeitung

langzauner-metallbearbeitung

FAQ:

Darunter versteht man das gezielte Aufheizen (und oft auch Abkühlen) von Material, bevor es in die Presse oder ins Werkzeug kommt. Ziel ist, dass das Material genau die richtige Temperatur hat, damit es sich gut formen, verpressen oder konsolidieren lässt – ohne Überhitzen oder Unterkühlen.

Stimmt die Temperatur nicht, fließt das Material schlecht, es bilden sich Fehlstellen oder die Oberfläche leidet. Eine passende Temperierung sorgt dafür, dass Bauteile gleichmäßig durchwärmt sind, sich gut verarbeiten lassen und am Ende eine reproduzierbare Qualität erreichen.

Unterschieden wird zwischen Kontaktheizung (zum Beispiel über Platten oder Tische) und kontaktloser Temperierung, etwa mit Infrarot oder Heißluft. Beide Ansätze haben eigene Stärken und werden je nach Material, Taktzeit und Energiebedarf ausgewählt.

Eingesetzt wird sie überall dort, wo Halbzeuge, Bleche oder Platten vor dem Formen oder Pressen aufgeheizt werden müssen – etwa in Composite-Prozessen, Thermoplast-Anwendungen oder bei Metall- und Holzpressen. Viele Branchen profitieren von stabileren Prozessen durch gut temperiertes Material.

Bei der Kontaktheizung liegt das Material direkt auf beheizten Flächen – zum Beispiel auf Heizplatten oder beheizten Tischen. Der Vorteil: Das Material kann nicht nur aufgeheizt, sondern auch vorkonsolidiert werden, was bei vielen Composite- und Thermoplast-Prozessen ausdrücklich gewünscht ist.

Automatisierung sorgt dafür, dass Materialtransport, Kontaktheizung oder Infrarot-Temperierung und anschließendes Pressen sauber ineinandergreifen. Schiebetische, Transferachsen, Vakuumaufnahmen oder Robotik helfen, heiße Teile präzise zu bewegen – und machen den gesamten Prozess sicherer, schneller und reproduzierbarer.